Meine Philosophie von L. Ron Hubbard





     Es hat viele Männer gegeben, die weiser waren als ich, aber wenige haben so viel Weg zurückgelegt.

     Ich habe das Leben von oben bis unten und von unten bis oben gesehen. Ich weiß, wie es von beiden Seiten betrachtet aussieht. Und ich weiß, es gibt Weisheit und es gibt Hoffnung.

     Erblindet durch verletzte Sehnerven und gelähmt durch körperliche Verletzungen an Hüfte und Rücken, war ich am Ende des Zweiten Weltkriegs praktisch ohne Zukunft. In meinem Dienstregister steht: „Dieser Offizier hat keinerlei neurotische oder psychotische Tendenzen irgendwelcher Art“, aber es besagt auch: „Körperlich für immer untauglich.“

     Und damit kam ein weiterer Schlag ... ich wurde von Familie und Freunden verlassen, die mich als einen vermutlich hoffnungslosen Krüppel und wahrscheinliche Belastung bis ans Ende meiner Tage sahen. Dennoch bahnte ich mir in weniger als zwei Jahren den Weg zurück zu Tauglichkeit und Stärke, nur indem ich anwandte, was ich über den Menschen und seine Beziehung zum Universum wußte und herausfinden konnte. Ich hatte niemanden, der mir half. Was ich wissen mußte, hatte ich selbst herauszufinden. Und es ist ein ziemliches Kunststück, zu studieren, wenn man nicht sehen kann.

     Ich gewöhnte mich daran, daß man mir erzählte, es wäre alles unmöglich und es gäbe keinen Ausweg, keine Hoffnung. Dennoch schaffte ich es, wieder zu sehen und zu gehen, und ich baute mir ein vollständig neues Leben auf. Es ist ein glückliches, geschäftiges Leben und, wie ich hoffe, ein nützliches. Meine einzigen Momente der Traurigkeit sind jene, die kommen, wenn engstirnige Menschen anderen erzählen, alles wäre schlecht und es gäbe nirgends einen Ausweg, nirgends eine Hoffnung, nichts als Traurigkeit und Eintönigkeit und Trostlosigkeit, und jede Bemühung, anderen zu helfen, wäre falsch. Ich weiß, daß dies nicht wahr ist.

     Daher ist es meine eigene Philosophie, daß man andere an seiner Weisheit teilhaben lassen sollte, daß man anderen helfen sollte, sich selbst zu helfen, daß man trotz schweren Unwetters weitergehen sollte, denn vor einem liegt immer Ruhe. Man sollte auch die Buh-Rufe des selbstsüchtigen Intellektuellen ignorieren, der schreit: „Gebt das Geheimnis nicht preis. Behaltet alles für uns selbst. Die Leute können nicht verstehen.“

     Aber da ich nie gesehen habe, daß Weisheit, die man für sich selbst behält, Gutes getan hätte, und da es mich freut, andere glücklich zu sehen, und da ich finde, daß die große Mehrheit der Leute verstehen kann und tatsächlich versteht, werde ich so lange ich existiere, fortfahren zu schreiben, zu arbeiten und zu lehren.

     Denn ich kenne niemanden, der ein Monopol auf die Weisheit dieses Universums hat. Sie gehört jenen, die sie benutzen können, um sich selbst und anderen zu helfen.

     Wenn die Dinge ein bißchen bekannter und besser verstanden wären, würden wir alle ein glücklicheres Leben führen.

     Und es gibt einen Weg, diese Dinge zu kennen, und es gibt einen Weg zur Freiheit.

     Das Alte muß dem neuen Raum schaffen, Unwahrheit muß durch Wahrheit aufgedeckt werden, und die Wahrheit wird sich, auch wenn sie bekämpft wird, am Ende immer behaupten.

L. Ron Hubbard


L. RON HUBBARD

Gründer



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